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Bindung: Broschiert
EAN: 9783596174386
Ausgabe: 1
ISBN: 3596174384
Label: Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Hersteller: Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Anzahl Seiten: 560
Erscheinungsdatum: August 12, 2008
Herausgeber: Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Studio: Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
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Produktbeschreibung:Aus der Amazon.de-Redaktion:Sollten die Zeiten schwer verständlicher Fachbücher, geschrieben von selbstverliebten Professoren, etwa vorbei sein? Wer
Verborgene Universen gelesen hat, könnte das vermuten. Die Physikerin Lisa Randall stößt darin in unbekannte Welten vor. Es sollen Welten sein, in denen es mehr als die drei für uns wahrnehmbaren Dimensionen gibt. Genauer: Es scheint sogar möglich, dass wir in einer solchen Welt leben -- in einem höherdimensionalen Raum.
Im Folgenden entwickelt Randall Ideen und Theorien in einer Virtuosität und Eleganz, die den Beruf des Physikers als den schönsten der Welt erscheinen lassen -- mindestens! Die Theorien sind spekulativ, "aber die Spekulation ist die einzige Möglichkeit, Fortschritte zu machen." (Randall). Und die Physikerin aus Harvard frohlockt: Die neuen Ideen seien nicht nur in theoretischer, sondern sogar schon in experimenteller Reichweite.
Warum es sich lohnt, über zusätzliche Dimensionen nachzudenken? Auch das erklärt Randall plastisch. Würde es sie geben, könnten einige der größten Rätsel unseres Universums gelöst werden. Bevor die Autorin jedoch Theorien -- ihre eigenen und auch die von Kollegen -- entfaltet, gibt sie einen profunden Überblick über das, was berühmte Kollegen in der Vergangenheit geleistet haben. Stichworte sind hier die Relativitätstheorie oder auch die Stringtheorie.
Auf die jedes Kapitel einleitenden Liedtexte, entliehen von den "Simple Minds" oder "REM", hätte Lisa Randall allerdings getrost verzichten können. Die gut zu lesende, dabei aber immer seriöse Entfaltung eines ganzen Kosmos von Ideen überzeugt auch so. Zumindest gilt dies für den interessierten Laien. Bleibt zu wünschen, dass auch die Professoren, die die Studenten mit neuen Lehrbüchern beglücken werden, bemerken, wie faszinierend Wissenschaft erklärt werden kann!
--Mathias Voigt, Literaturtest
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Lisa Randall scheint der Einstein unter den Lebenden Physikern zu sein, ebenso wie dieser, wenn nicht besser, versteht sie es, hochkomplizierte philosophische, mathematische und physikalische Zusammenhänge in spannender, nicht zu weit ausschweifender Sprache greifbar darzustellen. Dabei wird bei jedem Wort klar, daß sie zu den sehr wenigen Denkerinnen gehört, die die Theoreme der modernen Physik nicht nur zu verstehen in der Lage sind, sondern sie auch weiter entwickeln können. Ohne auf die Details der Nuklearphysik einzugehen: Für Wissenschaftsfreaks un Brainies die Droge schlechthin. Doch wie immer sei mit Frank Zappa derjenige gewarnt, welcher andere mit Lesefrüchten beglücken muss, und dies nicht nur, weil Randall gerne Pop zitiert: Don't never let her know you are smart - the universe is nowhere to start. In Randalls Buch geht es um die Struktur der kleinsten Materieteilchen, vielen von uns Laien noch als die Bohr'schen Kügelchen aus dem Chemiesaal bekannt. Es wird mittlerweile ...
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Bis in die zweite Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurden Fachbücher von Fachleuten für Fachleute geschrieben. Heute aber öffnet sich die Wissenschaft auch denen, die gar keine Fachleute werden wollen, sondern nur mal verstehen wollen, was denn Sache ist. Lisa Randall macht das meiner Meinung nach meisterhaft, verzichtet auf Mathematik in ihren Darstellungen, gibt aber weiterführende Literatur an (wenn auch etwas spärlich). Jedem Kapitel wird ein Motto vorangestellt (mit passendem Zitat aus Popsongs, finde ich originell). Obwohl die Kapitel aufeinander aufbauen, kann man trotzdem auch einfach ein Kapitel herausgreifen und es trotzdem gut lesen, denn was immer zum Verständnis wichtig ist, wird kurz wiederholt, um es ins Gedächtnis zurückzurufen.
Dies Buch gibt einen aktuellen Stand der Wissenschaft wieder, wirft die noch unbeantworteten Fragen auf und wie sie vielleicht beantwortet werden können. Man kann es sogar noch dann zur Hand nehmen, wenn man es schon mal gelesen ...
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Aufmerksam geworden durch eine Rezension bei Spiegel Online begann ich mit hohen Erwartungen mit dem Lesen dieses Sachbuches - und wurde enttaeuscht. Jetzt im Nachhinein gefaellt mir nur noch der Umschlag.
Wie einige Vorgaenger bereits darlegten ist der Erzaehlstil langatmig, der Schreibstil zaeh und die Geschichte um Ike und Athena unnoetig. Haette man das Buch komprimiert, waere sicher nur 1/3 uebrig geblieben. Eine gute Idee ist die Zusammenfassungen am Ende der Kapitel, obwohl deren Inhalt manchmal auch substanzlos ist. Der Leser, selber promovierter Chemiker, sucht am Ende nach der - man erlaube mir den Ausdruck - "Take Home Message" und findet sie nicht. Ich moechte mal behaupten, dass es der Mehrheit der Leser aehnlich erging.
Dem geneigten Leser wuerde ich eher die Buecher von B. Greene oder M. Kaku empfehlen und schauen Sie mal ab und zu in die Sparte "Wissenschaft" bei Spiegel Online, dort gibt es, von der obigen Empfehlung einmal abgesehen, interessante Artikel, die auf die ...
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... die Art und Weise wie das Buch geschrieben ist würde für mich zu einem Kommunikationsautisten passen. Frau Randall versucht witzig zu sein, nutzt populäre Stilmittel wie passende Zitate zu Beginn jedes Artikels etc.
Aber spätestens als sie erwähnt, dass sie als kleines Mädchen auf einem Summercamp für mathematisch begabte Kinde war, konnte ich ihr all dies nicht mehr übel nehmen :-)
Das Buch ist gut und wenn man Brian Green zuvor liest, dann ist es sogar eine interessante Ergänzung zum schon existierenden Halbwissen, weil es eine andere Perspektive auf die Forschung in der theoretischen Physik gibt.
Deshalb ja, es ist von der Sprache wirklich kein Genuss, aber ein interessantes Buch für alle, die am Thema weiter Wissen aufbauen wollen (und denen vielleicht die mathematischen Skills dazu fehlen) ...
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Gibt es eine Welt gleich nebenan? Vielleicht sogar unendlich viele? Und können wir mit denen da.... oder die mit uns.... in Verbindung treten? Solcherlei Fragen begegnen uns heute hauptsächlich in Science- Fiction- Filmen, nehmen wir den Hyperraum der Voyager im Star Trek oder die Wurmlöcher hinter dem Stargate. Was sagt die Physik dazu?
Dass sind Theorien, die nur wenige von uns 6 Milliarden Menschen verstehen, von einem sinnlichen Begreifen der Natur ganz zu schweigen. Dies auf die Alltagserfahrung des interssierten, aber mathematiklos aufgewachsenen Laien hinunterzubrechen können nur wenige Fachmänner / -frauen, ohne daß es in einem pseudo- philosophischem Geschwätz endet. Anders als das Standardmodell der Physik, welches bereits bekannte Phänomene erklären will (bottom- up Ansatz) ist hier eine Theorie, die ein umfassendes Modell darstellen soll (top- down Ansatz), in daß sich die bisher gewonnenen Erkenntnisse der Experimentalphysik als (einschränkende) Randbedingungen einordnen ...
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