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Diesen Ratgeber zur erfolgreichen Promotion kann man durchaus empfehlen. Er beleuchtet nicht nur die sonnigen Seiten bis zum Doktortitel, sondern konfrontiert den (zukünftigen) Promovenden auch mit möglichen Schwierigkeiten oder Hindernissen. Die Autoren dieses Buches zielen auf die Selbstreflexivität und Ehrlichkeit des Lesers, zwingen ihn, sich realistisch mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Nichtsdestotrotz hält dieses Buch viele ermunternde und praktische Tipps zur erfolgreichen Promotion bereit und besticht vor allem durch die zahlreichen Erfahrungsberichte aus den verschiedensten Disziplinen.
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Promovieren ist mitunter ein riskantes Geschäft und sollte gut beraten angegangen werden. Der in zweiter, erweiterter Auflage erschienene Ratgeber Erfolgreich promovieren" liefert hierzu ein sehr gutes Rüstzeug.
Das Buch ist in acht Kapitel unterteilt, in denen alle relevanten Informationen zum Promovieren in Deutschland, Österreich und der Schweiz präzise beleuchtet werden. Die Gliederung ist gut nachvollziehbar.
Den Erwartungen an einen Ratgeber wird das Buch aufgrund seiner vielen praktischen Tipps vollauf gerecht.
Besonders lesenswert sind die Erfahrungsberichte von Promovierten, die einen Einblick in die Vielfalt der (Lebens-)Wege von Promovierenden geben und dem Leser die Ahnung vermitteln, dass es hier für ihn etwas zu lernen geben könnte". Gelungen sind auch die Kapitel Projektmanagement", Zeitmanagement" und Schreibprozess": Die vorgestellten Techniken bilden ein handliches Starterkit, mit dessen Hilfe einer Reihe verbreiteter Probleme im Promotionsprozess begegnet werden kann. Auch das Thema Suche eines und Zusammenarbeit mit dem Betreuer" wird geschickt und ausgewogen behandelt, nicht zuletzt aufgrund dreier Erfahrungsberichte von Betreuern.
Gut bearbeitet ist auch das Kapitel Krisenbewältigung", das sich u. a. mit Motivationsschwierigkeiten, Stress und Ängsten befasst.
Hervorragend ist der Abschnitt über das Thema Promotionsabbruch", da er deutlich macht, dass das Abbrechen einer Promotion nicht mit individuellem Versagen" assoziiert werden sollte.
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Stock/Schneider/Peper/Molitor (Hg.):
Erfolgreich promovieren. Ein Ratgeber von Promovierten für Promovierende
Springer, 2006.
Wenigstens zwei Dutzend Promotionsratgeber sind derzeit in deutscher Sprache erhältlich. Viele davon sind entweder auf ein bestimmtes wissenschaftliches Gebiet (häufig Medizin) spezialisiert, beschränken sich auf das Verfassen der notwendigen Promotionsschrift, sehen sich als psychologische Ratgeber oder schildern individuelle Erfahrungen der Verfasser.
Erfolgreich promovieren hebt sich von der Masse der Ratgeber für Doktoranden vor allem durch seinen herausragenden Praxisteil ab; dieser enthält Erfahrungsberichte von beinahe 90 (überwiegend bereits fertig promovierten) Akademikern aus fast allen wissenschaftlichen Disziplinen. Deren Texte im Umfang von jeweils 1-2 Seiten geben essentielle Einblicke in Motivationen und Krisenbewältigungsstrategien der einzelnen Doktoranden und schildern sowohl Erfolgserlebnisse als auch unvorhersehbare Hindernisse in lebensnaher und nicht im Geringsten entmutigender Weise. Zwar ist dieser Teil des Buchs ein Beweis dafür, dass keine Promotion am Reißbrett geplant werden kann; dennoch stellt er keinen Widerspruch zum Theorieteil dar, da dieser selbst intensiv auf Höhen und Tiefen des Promotionsprozesses eingeht und somit als eindeutig an der Praxis orientiert betrachtet werden kann.
Der Theorieteil geht zum größten Teil chronologisch vor und behandelt Argumente für und gegen die Promotion, die für jeden Doktoranden zu bedenkenden Rahmenbedingungen (persönliche Lebenssituation, Themensuche, Betreuersuche, Finanzierung), die Planung und Organisation der Doktorarbeit, Schreibtechniken und die Überwindung von Schreibhemmungen, den Abschluss der Arbeit und deren Veröffentlichung, das diffizile Thema Krisenbewältigung sowie besondere Situationen (wie etwa Auslandspromotion, Promotion mit FH-Abschluss und Promovieren im Alter oder mit Behinderung). In den beiden letzteren Abschnitten beweist das Buch - wie auch im Praxisteil - erneut eine für ein Werk dieser Art erstaunliche Lebensnähe, die Lesern bis zu einem gewissen Grad die Angst vor den mannigfaltigen Aufgaben des Promotionsvorgangs zu nehmen imstande ist.
Selbstverständlich kommt dem Buch als Ganzem zugute, dass die meisten der Autoren sowie die vier Herausgeber alle selbst Promotionsvorgänge durchlaufen haben. Auch ist dem Buch hoch anzurechnen, dass es - wie die wissenschaftlich präzise Bastelanleitung für einen Doktorhut im Anhang zeigt - auch (durchaus selbstreflexiven) Humor beweist.
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Voller Erwartung als frustierter Doktorand habe ich mir dieses Buch gekauft. Einzigartig sind in diesem Buch die vielen Praxisberichte aus verschiedenen Wissenschaftsrichtungen, nur leider bieten diese keinerlei Hilfestellungen für alltägliche Probleme, niemand hatte dort Schwierigkeiten, Ärger, wußte nicht wie er seine Diss und die Arbeit am Lehrstuhl kombinieren soll. NICHTS. Sorry, aber aus Anfängersicht sind das alles nur tolle Märchen. Nun zum Rest: Sehr solide werden in dem Buch die üblichen Themen betrachtet: Finanzierung, Wo-schreiben, Vor- und Nachteile, Recherche, Helferlein etc. Viele Themen sollten allerdings schon seit der Diplomarbeit bekannt sein: Mir fehlten Themen wie: Ich finde irgendwie kein Thema, was tun? Neuartigkeit von Doktorarbeiten, mögliche Vorgehensweisen zur Themenfindung, Themeneingrenzung, Publikationen etc. Leider nichts. Ich habe das Buch jetzt meiner Bibo geschenkt, vielleicht haben ja andere Studenten Freude daran. Als sehr schwerwiegend empfinde ich das Fehlen folgender Bereiche: Forschungsmethodik, Literaturanalysen und die Verwertung der eigenen Arbeit in internationalen Journals. Das ist einfach die Realität und der sollten wir uns stellen.
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In diesem Buch werden Themen von der Entscheidung zur Promotion über wissenschaftliche Qualifikation durch Tagungen, Publikationen und Lehraufträge, sowie wie erschwerende Bedingungen (Zeitmanagement, Motivation, Kinderbetreuung; Krankheiten) im Zusammenhang mit Promotion behandelt. Besonders spannend sind auch die Erfahrungsberichte von Promovierten aus allen Fachbereichen.
Kurz: es ist wirklich sehr zu empfehlen!